Archiv der Kategorie: Genusshandwerker

Koteletts, die keine Koteletts sein dürfen !!!

Über die Irrwege deutscher und europäischer Ordnungshüter

René Ohr, der „Kultmetzger aus dem Kraichgau“ musste sich wohl ganz schön die Augen reiben, als er dieser Tage ein Gutachten der Lebensmittelüberwachung las, das in seinem Postkasten gelandet war. Beanstandet wurden eben jene köstlichen Koteletts vom schwäbisch-hällischen Landschwein, die Slow Food und den Bauern der Region Hohenlohe in den letzten Jahren viel Anerkennung und Lob gebracht hatten…

Den vollständigen Artikel finden Sie hier auf Culture Food.org

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Cajun Food: Flusskrebse & Gumbo

Die Cajun-Küche ist die Küche der französischstämmigen Einwanderer im US-Bundesstaat Louisiana, den „Cajuns“. Es handelt sich hierbei um eine eher einfache und rustikale Küche aus regional verfügbaren Zutaten. Eng verwandt mit der Cajun-Küche ist die kreolische Küche Louisianas, die einem etwas gehobeneren Kochstil entspricht, der sich in den Städten mit Schwerpunkt in New Orleans entwickelte.

Am Sonntag, den 1. Juli trafen sich 40 Slow Foodies aus der Rhein-Neckar Region, um ein typisches Südstaaten-Essen, basierend auf dem klassischen Shrimp Gumbo, zu genießen. Das ist ein Gericht mit vielen Shrimps, dazu wird kräftig gewürzter Reis serviert. Aber wir wären nicht Slow Food, wenn es keinen regionalen Bezug bei den Lebensmitteln gäbe: Statt eingeflogener Shrimps wurden „eimerweise!“ Flusskrebse gekocht, die aus dem klaren Wasser der Elsenz (kleiner Fluss zwischen Eppingen und Neckargemünd, der in den Neckar mündet) stammten. (Artikel über Elsenz-Flusskrebse)

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Slow Barbecue Nr. 3 – Kochen am Markt

Am 19. Mai besuchten wir wieder einmal den Wochenmarkt in Heidelberg Neuenheim. Diesmal ging es um das Thema GRILLEN. Schon in den beiden Jahren zuvor hatten wir diverse Grill-Events auf der Neckarwiese und im Odenwald durchgeführt. Diesmal fand unser Slow Barbecue direkt am Fuß des Heidelberger Schlosses statt.

Bei bestem Wetter starteten wir um 11 Uhr mit einem Glas Winzersekt zur Begrüßung. Nach einer kurzen Vorstellung und Erläuterung des Menüs und den dafür benötigten Lebensmitteln folgte der gemeinsame Einkauf auf dem Markt. Wir kamen mit den Marktleuten ins Gespräch, probierten bereits am Stand den einen oder anderen Leckerbisssen und erhielten viele Erläuterungen zu den frischen und saisonellen Waren. Weiterlesen

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19. Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag

Na sowas… eben höre ich Radio. Und da erzählen die was von einem entdeckten Lachs im Rhein? Na sowas…. Und da fällt mir auch prompt wieder mein ehemals geplantes Pfingstvorhaben ein: Am Pfingstmontag 28.5. wollten wir ursprünglich zum „19. Deutschen Mühlentag“, weil sich an diesem Tag wieder so manche Tür öffnet, die sonst verschlossen ist.

Im Rhein-Neckar-Kreis (HD) gibt es da beispielsweise folgende geöffnete Mühlen: Weiterlesen

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Glockenspiel, Tigarella, Green Zebra, Rotkäppchen, Lämpchen, Gelbe(r) Dattelwein, Berner Rose, Moneymaker, Stierblut, Taubenherz, Ochsenherz und Haase Frieda …

Na, schon eine Idee wovon ich rede?

… zugegebenermaßen denke ich bei dem Namen Tigarella an das Lied „Electric Barbarella“ von Duran Duran. Und Stierblut, Taubenherz, Ochsenherz und Haase Frieda hört sich auch eher nach einer Metzgerei an  – Rotkäppchen und Gelbe Dattelwein an Weinkeller …. Berner Rose und Green Zebra lassen mich an Blümchen denken….  aber – weit gefehlt!!

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Eine feine Adresse bleibt eben doch eine feine Adresse…

Ein Satz der auch für das Simplicissimus in Heidelberg zu gelten scheint.

Eigentlich wäre ja heute das Neckarpicknick gewesen. Aber das Wetter war uns da wohl nicht sehr wohlgesonnen. Daher ein paar kulinarische Zeilen zum Aufhellen der verregneten Stimmung….

Das Restaurant Simplicissimus war früher (wohl?) schon in Heidelberg bekannt. Also das hab ich jedenfalls gehört. Aber dass Karim Soltana und Küchenchef Robert Rädel das Simplicissimus übernommen, neugestaltet und dann noch gleich einen großen Wurf hingelegt haben, ist dann doch eine überaus glückliche Fügung in meinen Augen. Da wundert es mich auch nicht mehr, dass sich der Küchenchef im Frühjahr den ersten Platz des Vorfinales des „Koch des Jahres“ sichern konnte (und sich gegen 92 andere Köche durchsetzen konnte).

Aber ein kurzer Abriss zum Menü:

Ein ganz hervorragendes Vitello Tonnato 2.0. Blöderweise haben wir vergessen ein Foto davon zu machen. Weiter gings mit einer 7-Kräuterschaum (Suppe) auf einem Biolachs. Besonders apart find ich ja diese einzelnen Kräuterblättchen auf dem Riesencrouton. Da kann man gleich nochmal seine botanischen Fähigkeiten auf die Probe stellen… und wir nehmen uns fest vor auch mal eine Kräuterwanderung mitzumachen.

Besonders bemerkenswert fand ich ja die Lachsforelle im Brotmantel (oder sowas ähnliches), wohingegen mein Freund über der Ente mit einer Maisvariation frohlockt (Popcorn!)…

Wenn dann noch der Sommer vor der Tür steht und die Terrasse gerade frisch herausgeputzt wurde, das Brot von Bäcker Kapp ist, der Ziegenkäse aus Nußloch und es sogar extra eine Regionalkarte gibt – was will man da als Slowfoodie noch mehr?

Nix.

Mein Fazit: Hingehen, Probieren, Meinung hier posten.

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Oh Comer See….

…….wie bist du schön!

Da hat man im Urlaub eigentlich massig Zeit zum Bloggen … aber dann ist man derart „gestresst“ von kochen, essen, Villenkucken, dass einem gar keine Muse bleibt, um sofort die besten Geheimtipps festzuhalten… daher hier eine nachträgliche, kleine, private Zusammenfassung: Weiterlesen

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