Archiv der Kategorie: Erzeugerbesuch

Südtiroler Episoden – Teil 1/2 –

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Griaß Gott oder auch Griasdi!

….so heißt das also, wenn man sich in Südtirol begrüsst. Zugegebenermaßen klingt das für mich, als gebürtige Schwäbin (wo man auch mit „Grüß Gott“ begrüßt wird) ein wenig wie zu Hause. In Orten wie Meran, in denen etwa 50% aller vorbeilaufenden Passanten italienisch – und die andere Hälfte deutsch sprechen, kuckt man schonmal irritiert, wie man denn jetzt nun grüßen soll Buongiorno, Salve, Grüß Gott, Noabig…? Von ein paar unverständlichen anderen Dingen, die wir nicht verstehen konnten, ganz zu schweigen. Und irgendwie scheint doch alles zu funktionieren. Wenn man doch nur nicht laufend mit großen Kulleraugen mit fragendem Blick überlegen würde, wie man jetzt weiterreden soll, weil man auch hört, wie viele in den Sprachen hin- und herspringen. Weiterlesen

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Cajun Food: Flusskrebse & Gumbo

Die Cajun-Küche ist die Küche der französischstämmigen Einwanderer im US-Bundesstaat Louisiana, den „Cajuns“. Es handelt sich hierbei um eine eher einfache und rustikale Küche aus regional verfügbaren Zutaten. Eng verwandt mit der Cajun-Küche ist die kreolische Küche Louisianas, die einem etwas gehobeneren Kochstil entspricht, der sich in den Städten mit Schwerpunkt in New Orleans entwickelte.

Am Sonntag, den 1. Juli trafen sich 40 Slow Foodies aus der Rhein-Neckar Region, um ein typisches Südstaaten-Essen, basierend auf dem klassischen Shrimp Gumbo, zu genießen. Das ist ein Gericht mit vielen Shrimps, dazu wird kräftig gewürzter Reis serviert. Aber wir wären nicht Slow Food, wenn es keinen regionalen Bezug bei den Lebensmitteln gäbe: Statt eingeflogener Shrimps wurden „eimerweise!“ Flusskrebse gekocht, die aus dem klaren Wasser der Elsenz (kleiner Fluss zwischen Eppingen und Neckargemünd, der in den Neckar mündet) stammten. (Artikel über Elsenz-Flusskrebse)

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19. Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag

Na sowas… eben höre ich Radio. Und da erzählen die was von einem entdeckten Lachs im Rhein? Na sowas…. Und da fällt mir auch prompt wieder mein ehemals geplantes Pfingstvorhaben ein: Am Pfingstmontag 28.5. wollten wir ursprünglich zum „19. Deutschen Mühlentag“, weil sich an diesem Tag wieder so manche Tür öffnet, die sonst verschlossen ist.

Im Rhein-Neckar-Kreis (HD) gibt es da beispielsweise folgende geöffnete Mühlen: Weiterlesen

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Glockenspiel, Tigarella, Green Zebra, Rotkäppchen, Lämpchen, Gelbe(r) Dattelwein, Berner Rose, Moneymaker, Stierblut, Taubenherz, Ochsenherz und Haase Frieda …

Na, schon eine Idee wovon ich rede?

… zugegebenermaßen denke ich bei dem Namen Tigarella an das Lied „Electric Barbarella“ von Duran Duran. Und Stierblut, Taubenherz, Ochsenherz und Haase Frieda hört sich auch eher nach einer Metzgerei an  – Rotkäppchen und Gelbe Dattelwein an Weinkeller …. Berner Rose und Green Zebra lassen mich an Blümchen denken….  aber – weit gefehlt!!

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Spanferkelessen im Johanneshof

Eine überaus erfolgreiche kulinarische Veranstaltung war das Spanferkelessen im Johanneshof am 10. März. Slow Food Rhein-Neckar hatte mal wieder zum Schmaus geladen und rund 38 Personen hatten sich im Johanneshof an der langen Tafel erwartungsvoll und hungrig eingefunden.

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Grünkern = unreifer Dinkel

Na sowas! Ich oute mich offiziell als Nichtwisserin. Ich dachte das seien lediglich verwandte Getreidearten. Dabei ist Grünkern – der ´badische Reis´- unreifer Dinkel, der getrocknet wird.

Slowfood hat ja insbesondere den fränkischen Grünkern in der Vergangenheit zu den besonders schützenswerten Erzeugnisse (Biodiversität) gezählt…
http://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/frnkischergrnkern/

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Apfelzeit!

Déjà-vu im Supermarkt: Es ist jedes Jahr das Gleiche. Während in vielen Gärten die Bäume schwer behangen mit Äpfeln und Birnen sind, unterbieten sich die Discounter mit Importware: Bei Aldi findet man Äpfel aus Italien oder Frankreich, Netto preist Kernobst aus Portugal an und Rewe hat in dieser Woche sogar Birnen aus China im Sortiment. Muss das sein? Wie so häufig wollen es die Verbraucher vor allem bequem und billig haben – Herkunft, Verpackung oder lange Transportwege spielen da nur eine untergeordnete Rolle. Eigentlich wären Birnen oder Äpfel ideal, die auf einem Baum im eigenen – oder in Nachbars Garten gereift sind – frei von Pestiziden und nachhaltig angebaut. Doch den mächtigen Appetit der Deutschen auf die süß-säuerliche Frucht kann über das ganze Jahr verteilt die heimische Ernte gar nicht decken – etwa die Hälfte der hier verkauften Früchte werden deshalb aus europäischen Ländern wie Italien und Frankreich oder aus Drittländern wie Neuseeland, Chile, China, Argentinien und Südafrika eingeführt. Weiterlesen

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