Eberbacher Bärlauchtage 17. März – 8. April 2012

Den Großen Eberbacher Bärlauchmarkt habe ich nun verpasst.
Toll.

Vor Monaten dachte ich noch: Da muss ich hin!  Aber ich hatte mal wieder mit einem Kalendereintrag gegeizt („kann man ja später noch machen“) mit der Konsequenz, dass ich jetzt den Großen Eberbacher Bärlauchmarkt prompt verpasst habe. Eigentlich konnte ich diesen Bärlauch-Hype die letzten Jahre nur bedingt verstehen, aber nach dem Besuch des Großen Bärlauchmarktes hatte sich meine Skepsis dann doch noch ein wenig geändert. Letztes Jahr hab ich dort eingekauft: Bärlauchsemmelknödel, salzige Bärlauch-Cracker und Bärlauch-Trüffelpralinen. Alles sehr lecker, vor allem die Bärlauch-Cracker waren zum Reinlegen. Dann noch ein Frischkäse vom Wochenmarkt – die Bärlauch-Cracker reingetunkt und aufgegessen. Dazu nippt man an einem Glass Weisswein und die Sonne geht auf, ganz egal wie mies der Tag war oder ob es draußen gerade regnet.

Eine Chance habe ich wohl nun doch noch, wenn ich in den vielfältigen Genuss von Allium Ursinum kommen möchte, denn es gibt noch zwei abgespeckte „kleine“ Bärlauchmärkte am Samstag 24. und Samstag 31. März im Rahmen der Eberbacher Bärlauchtage (17. März bis 8. April).

Sofern man keinen fremdgezupften Kulturbärlauch mag, kann natürlich auch selbst in den Wald gehen und Bärlauch sammeln.

Nur aufgepasst:
1. Den Bärlauch nur im nichtblühenden Zustand zupfen.
2. Den Bärlauch keinesfalls mit Maiglöckchen, Herbstzeitlose oder dem Aronstab (alle hochgiftig!) verwechseln!!! Also nichts für ungeübte Sammler..!
3. Gut überlegen, ob man sich tatsächlich was im Wald holt, weil der Fuchsbandwurm so winzig klein ist… und man von dem ja nicht dahingerafft werden will. 

Am Sichersten ist es daher zweifelsohne, wenn man den Bärlauch über 100 Grad erhitzt – oder man kauft ihn eben doch direkt auf den Wochenmarkt.

Ein selbstgemachtes Bärlauchpesto geht blitzschnell, ist relativ günstig, schmeckt superlecker und toppt jedes Fertigbärlauchpesto aus dem Supermarktregal. Und was zu viel ist, kann man im Glas (unter einer Ölschicht im Kühlschrank) viele Wochen gut konservieren.

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