… ja seid Ihr immer noch nicht satt?

„Slow Barbecue auf dem Bauernhof“ – unter diesem Titel waren wir (nach dem Erfolg des Grillabends vom letzten Jahr auf der Neckarwiese ) zu Gast im Angushof am Lind’brunnen und begingen – gemeinsam mit dem Convivium Odenwald –  unser Sommerfest 2011.  Aufgrund des kühlen und wechselhaften Wetters und der starken Regenfälle in den Vortagen konnten wir leider nicht im Freien grillen und mussten in die gemütliche Scheune ausweichen.

Der Angushof mit angeschlossenem Heu-Hotel und Tipi-Zelten ist ein regionaler Bio-Bauer und Slow Food Förderer. Glücklich und gesund wie in den guten alten Zeiten leben die Tiere in natürlicher Freilandhaltung. Die Kälber wachsen bei ihren Müttern auf. Vom Frühjahr bis zum Abtrieb im Herbst auf grünen Weiden trinken sie gesunde Muttermilch direkt ab Euter, soviel sie wollen, dazu gibt es frisches Gras. Die natürliche Aufzucht mit viel Bewegung in freier Natur lässt kerniges Fleisch mit natürlich herzhaften Geschmack heranwachsen. Sie sind zum Zeitpunkt ihrer Schlachtung ein 3/4 Jahr alt und garantieren somit höchste Fleischqualität. Das Angus-Fleisch ist besonders feinfaserig, gut marmoriert, von kräftiger roter Farbe und auch nach dem Braten zart und saftig mit köstlichem Eigengeschmack. Die besondere Fleischqualität ist das Ergebnis erfolgreicher Zucht, naturnaher Haltung, natürlicher Fütterung – aber auch einer schonenden hofnahen Schlachtung ohne Aufregung und Stress. Vollendet wird die Angusqualität durch sorgfältiges „Abhängen“ (Trockenreifung), so dass das Fleisch zu vollem Aroma und höchster Zartheit heranreifen kann.

Insgesamt waren knapp 40 Teilnehmer aus dem Odenwald und der Rhein-Neckar-Region angereist. Das Buffet war mit leckeren Salaten und mit Odenwälder Kochkäs‘-Spezialitäten reichlich bestückt. Dazu gab es regionales Schmucker-Bier und Weine von der nahen Bergstraße. Insgesamt ein sehr gelungener Abend, der vor allem dem Inhaber Hartmut Schwöbel in Erinnerung bleiben wird. Der Chef ließ es sich nämlich nicht nehmen, selbst am Grill zu stehen um Angusrind, Lamm, Würstchen und Schweinesteaks zu braten. Allerdings hatte er wohl nicht mit dem gesunden Appetit der Slow Foodies gerechnet ;-)) Auch nach guten zwei Stunden standen die Gäste noch in einer langen Schlange am Grill an, so dass der Meister erst einmal für Nachschub sorgen musste. Als dann gegen 23 Uhr immer noch nach Fleisch gefragt wurde, gab er leicht entnervt auf und rief den Gästen zu: „Ja, seid Ihr immer  noch nicht satt? Jetzt gibt’s nix mehr, aus, fertig!“ Dennoch ganz herzlichen Dank an die Gastgeber und auch an Horst Avemarie vom Convivium Odenwald.

Infos zu den Angusrindern und Bestellungen: hier

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Erzeugerbesuch, Genusshandwerker, Kulinarisches

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s