Hartz-IV Kochkurse: Gesund und lecker für den kleinen Geldbeutel

Die Deutschen nehmen stetig an Gewicht zu. Weit überdurchschnittlich gilt dies für Menschen mit geringem Einkommen. Oder anders gesagt: Je kleiner der Geldbeutel, desto größer die Wahrscheinlichkeit, sich zu fett, zu süß, schlicht ungesund zu ernähren.

Dass gutes Essen kein teures Privileg sein muss, zeigt Oliver Schneider, Koch und Inhaber des Frankfurter Restaurants „Oliver’s Art Cuisine“. In Kochkursen können Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) und alle anderen, die mit einem geringen Budget haushalten müssen, lernen, wie aus ausschließlich frischen Zutaten preiswerte, zwei- bis dreigängige Menüs gezaubert werden. Etwa grüne Erbsensuppe mit Minze sowie Hühnerbrust in Orangensauce mit Kartoffel-Ingwer-Karottenpüree für insgesamt 3,70 Euro pro Person – und damit nicht nur gesünder, sondern auch günstiger als viele Fast Food- und Tiefkühlgerichte.

Neben den Rezepten erhalten die Teilnehmer weitere Spar-Tipps. Wie wird aus Gemüseresten eine Brühe gemacht, lässt sich frischer Salat lange aufbewahren oder wann ist für welches Obst und Gemüse gerade Saison? Zudem legt Schneider Wert darauf, zu vermitteln, dass Essen mehr ist als Nahrungsaufnahme. Gemeinsam kochen und essen soll in den Kursen als ein Gemeinschaftserlebnis wahrgenommen werden.

Links:
Olivers Kochkurse  & Kochabende
Artikel im Spiegel

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Eingeordnet unter Ernährung, Gemeinsam Kochen, Vorträge / Schulungen, Wissen & Genuss

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