Vertical Farming – das Hochhaus als Bauernhof?

Bereits in Amazonien betrieben Indios Etagenanbau im tropischen Regenwald, wobei bis zu 30 Meter hohe Nutzbäume  die oberste Ebene bildeten, Sträucher und Stauden die mittlere und die untere Ebene Gemüse und Wurzelfrüchte wie Maniok, Süßkartoffeln und Yams. Die Technologie der vertikalen Landwirtschaft  ist zur Zeit wieder verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll in naher Zukunft die Produktion pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse im Ballungsgebiet der Städte in mehrstöckigen Gebäuden ermöglichen.

Die Projektentwickler argumentieren, dass Nahrung ganzjährig, nachhaltig, ohne Pestizide, platzsparend und in direkter Konsumentennähe produziert werden kann. Klingt gut und einleuchtend. Was aber ist mit den Kosten für Entwicklung, Bau, Energieversorgung, Beleuchtung, Klimatechnik und Belüftung? Wird Gemüse aus dem Hochhaus nicht zwangsläufig um ein Vielfaches teuerer werden?  Und wie ist das mit den Insekten in einem Hochhaus? Wer sorgt für die Bestäubung? Wie sehen Slow Foodies diese Entwicklung? Die Diskussion ist eröffnet!

Weitere Infos zum Thema „Vertical Farming“ unter folgenden Links:
City Innovations Review
The Vertical Farm Project
Wiki

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Eingeordnet unter Ernährung

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