Slow Food Küchenparty in Hockenheim

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Gemeinsam kochen, an einer Tafel sitzen, essen, trinken und miteinander darüber zu reden: Das ist ein uraltes Bedürfnis unserer Kultur und ebenso ein fester Bestandteil unserer Aktivitäten.  Wer an große Tafeln denkt, denkt meist auch an steife Kragen, höfliche Konversation und viel zu ernste Gesichter. Nicht bei uns! Also trafen sich am vergangenen Samstag 18 Genießer, zogen ihre SlowFood-Schürzen über, tummelten sich in der Küche  des Johanneshof und halfen tatkräftig mit.

Fünf Kochteams schnippelten, parierten, köchelten und reduzierten was das Zeug hielt. Bereits um 15 Uhr hatten Gastgeber Harald Schlumpp und Chefkoch André Schehl mit den Vorbereitungen begonnen, Lammschultern in den Ofen geschoben, Saucen gekocht und Gemüse vorbereitet. Ab 18 Uhr füllte sich die Küche mit den ersten Gästen und viele nutzten sofort die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen und Tipps und Tricks zu erfragen.  Einige griffen auch selbst zum Kochlöffel, halfen beim Herstellen der Maultaschen und Schupfnudeln oder beim Anrichten der Teller.

Markus Klumpp vom gleichnamigen Weingut in Bruchsal (einer der Top-Erzeuger unserer Region) präsentierte zu jedem Gang einen passenden Wein und sorgte für spannende Neuentdeckungen.

Das Menü:

  • 2007er Riesling Sekt brut
  • Salat von Schwarzbrot mit geröstetem Blumenkohl, Feldsalat und Kürbiskernöl, dazu
    2008er KIRCHBERG Weißer Burgunder trocken*** PREMIUM
  • Maultaschen mit Waldpilzen im Kräutersud – dazu lauwarmer Kartoffelsalat, dazu
    2008er Grauer Burgunder trocken** EDITION
  • Dreierlei vom heimischen Lamm (geschmorte Schulter, Keule aus dem Ofen und kurzgebratenes Carrée) mit Schwarzwurzelragout und Schupfnudeln
    dazu:  2008er Cuvée N°1 trocken** EDITION  und  2008er Spätburgunder trocken** EDITION
  • Variation von Ladenburger Äpfeln (Bratapfeleis, Apfelstrudel, Gewürzapfelgelee und Apfelkompott), dazu
    Hausgemachter Limoncello mit 2007er Riesling Sekt aufgegossen

Nachdem der Hauptgang erst gegen 23 Uhr serviert wurde (irgendwie flog die Zeit nur so dahin) war klar, dass die Nachspeise erst zur Geisterstunde serviert würde. Als sich dann die ersten Gäste gegen 1 Uhr verabschiedeten, war klar: Dieser 10-stündige Kochevent  war geschmacklich und stimmungsmäßig ein voller Erfolg und so stellt sich überhaupt nicht die Frage, ob es bald wieder eine Küchenparty gibt, sondern lediglich wann. Ein Thema, dass bei einigen Gläschen Spätburgunder noch bis 3 Uhr Nachts diskutiert wurde…

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Eingeordnet unter Gemeinsam Kochen, Kulinarisches

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