Donnerstags: Tatar im Qube

Für alle Fleischesser und Beef-Aficionados im Raum Heidelberg gibt es eine gute Nachricht: Jeden Donnerstag Mittag serviert Küchenchef Robert Deyle ein ganz besonderes Tatar. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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Käs’spätzle

Wie kocht man sie denn nun - die guten Kässpätzle?
Das fragen mich so manche Leute aus meinem Umfeld immer wieder.
Und da ich gebürtige Schwäbin bin, glaube ich zu wissen, wie die denn nun wirklich schmecken sollten. Weiterlesen

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Die Neue….

Nachdem mich Cyriacus Schultze nun so nett angekündigt hat, hier meine ersten Blog-Zeilen zu mir selbst:

Mein Name ist Annette Keicher, ich bin 36 Jahre alt,  von Beruf Juristin und gebürtige Schwäbin, die lange in Frankfurt und kurze Zeit in Italien gelebt hat und seit drei Jahren in der Rhein-Neckar-Region wohnt.

Ich habe eine große Affinität zu gutem und regionalen Essen, habe schon als 5-Jährige interessiert beim Kochen zugesehen, koche schon immer leidenschaftlich gern und schnuppere gerne an Kräuter jedweder Art. Ich liebe es über in- und ausländische Wochenmärkte zu stromern. Dabei lernt man häufig viel mehr über die jeweilige Nation, als bei einem Besuch in so manch sogenanntem „guten“ Restaurant.

Die Slowfood-Schnecke begegnete mir das erste Mal in Italien. Erst im Reiseführer über das Piemont in dem Abschnitt über Bra (dort befindet sich die Universität für Gastronomische Wissenschaften). Dann bei der Hotelzimmerbuchung „Oh nein, wir haben leider kein Zimmer mehr, weil zu dieser Zeit hier Terra Madre stattfindet.“ (Hä, was?) „Ah nein, wir haben nichts frei wegen des „Salone del Gusto.“ (Hä, wie?) Dann bei diversen Touristeninformationen und natürlich in vielen Restaurants und besuchten Erzeugern. Überall die Schnecke….

Und da ich nicht nur 2-3-4 Wochen im Jahr in Italien slow essen und leben wollte, ging ich an meinem Wohnort auf Suche. Tja – und da fand ich ihn: Den Rhein-Neckar-Schneckentisch…

Slowfood hat in meinen Augen weder etwas mit Reformhaus-Müsli-Öko-Jünger zu tun – noch mit elitären Gourmettempel-Sternekoch-Jüngern, sondern mit Menschen, die sich für regionales ehrliches Essen und regionale Produkte begeistern können. Es ist ja schließlich keine Kunst aus dem Michelin oder Gault Millau die gekürten „Könner“ mit all ihren Sternen herauszusuchen und diese anzuhimmeln, die beim Einkauf der Produkte weder mit Geld noch Können geizen müssen. Die Kunst ist es doch vielmehr die zu finden, die authentisch-sauber-regional ohne viel Chi-Chi auskommen, die eine Passion für die Sache selbst haben.

Und von dieser Leidenschaft zu gutem regionalem Essen soll der Blog auch weiterhin handeln.

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Erfreuliche Neuigkeiten – erfreuliche Zahlen

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Slow Food Freunde,
seit fast vier Jahren bin ich nun für Sie als Autor des Schneckentisch-Blogs unterwegs gewesen. In dieser Zeit haben das Convivium Rhein-Neckar und dieser Blog regen Zuwachs bekommen. Insgesamt verzeichnen wir 49.000 Zugriffe, davon allein 20.000 im Jahr 2011. Zum Vergleich: Die berühmte Oper in Sydney fasst 2.700 Besucher. Hätten wir dort im letzten Jahr alle unsere Leser zu einem Konzert eingeladen, entspräche dies 7 ausverkauften Vorstellungen. Dabei waren die beliebtesten und am meisten aufgerufenen Artikel:

Platz 1: Tomatenlust – Besuch bei der Tomatenflüsterin
Platz 2: Ist das noch Fast Food? Bericht über Kentucky Fried Chicken
Platz 3: Ambroso: Bio-Honig aus dem Wienerwald

Mit dem heutigen Tag gebe ich die redaktionelle Staffel weiter. Neue Schneckentisch-Redakteurin ist Annette Keicher, die nicht nur  sehr charmant schreibt und die notwendige Erfahrung mitbringt, sondern vor allem viel Leidenschaft für gutes Essen und für alle Slow Food Themen. Ich freue mich sehr auf diese menschlich und fachlich sehr positive Bereicherung unseres Teams.

Auch ich werde weiterhin über Essen und Trinken schreiben, wenngleich an anderer Stelle. Mein neues Projekt heißt Culture Food und ist ein Blog über Genuss, Lebens- und Esskultur. Vor allem aber ist es ein kulinarisches Tagebuch, in dem ich – unabhängig und losgelöst von Slow Food – die Küche über das ganze Jahr hinweg begleite und über alles berichte, was der saisonale Küchenzettel hergibt. Natürlich würde ich mich freuen, wenn Sie meinen neuen Blog abonnieren und ab und zu vorbeischauen. Hier die Links:

Culture Food Startseite – www.culturefood.org
Informationen über diesen Blog
RSS Feed / Abo

Jetzt aber erst einmal Trommelwirbel, Vorhang auf und Bühne frei für Annette Keicher!  Herzliche Grüße, Ihr und Euer Cyriacus Schultze.

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Strahlenberger Hof

Den Jahresauftakt begannen wir mit einem Festessen im Strahlenberger Hof in Schriesheim. Die aus dem Jahr 1240 stammende Stadtresidenz des Strahlenberger Fürstengeschlechts dürfte mit ihren einen Meter dicken Mauern das älteste unbeschädigte Wohnhaus an der Bergstraße sein.  Das Haupthaus mit dunklem Holzgebälk, mächtigem Kamin ­und einem verwunschenem Innenhof, der an diesem Abend nur mit Fackeln und Kerzen illu­miniert war, ist das perfekte Ambiente für Romantiker – und nebenbei eines der besten Restaurants unserer Region. Selbst Mitte Januar, einer für viele Gastronomen gefürchteten Saure-Gurken-Zeit, war das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt.

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Das Ende der Gen-Kartoffel

Die Meldung steht heute in allen großen Tageszeitungen auf Seite 1, egal ob FAZ, SüddeutscheSpiegel oder Manager Magazin:  Der Chemiekonzern BASF verlegt den Sitz seines Tochterunternehmens für grüne Gentechnik in die USA. In Europa fehle weitestgehend die Akzeptanz bei der Mehrheit der Verbraucher, Landwirte und Politiker für die Pflanzenbiotechnologie, so der Konzern. Vor allem wegen der Genkartoffel „Amflora“ war der Ludwigshafener Konzern immer wieder in die Kritik geraten, und die Politik in der EU und besonders in Deutschland folgte zunehmend der skeptischen Haltung in der Bevölkerung. So hatte die EU für die BASF-Genkartoffel Amflora, die für industrielle Anwendungen gedacht ist, erst nach jahrelangem Ringen im März 2010 den Anbau erlaubt. Der Streit um die Zulassung hatte 13 Jahre gedauert. BASF investierte zuletzt im Jahr rund 150 Millionen Euro in die Pflanzengentechnik.

Bei BASF glaubt man allerdings nach wie vor an die Zukunft der Gentechnik. Man sei weiterhin überzeugt, dass sie „eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts ist“, erklärt Stefan Marcinowski, im Vorstand zuständig für die Biotechnologie-Sparte. „Wir werden uns deshalb auf die attraktiven Märkte in Nord- und Südamerika und die Wachstumsmärkte in Asien konzentrieren.“ Dort allerdings setzt der Konzern dann nicht mehr auf Stärkekartoffeln, sondern auf die Projekte, „die sich mit Ertragssteigerung und Stresstoleranz beschäftigen“, also beispielsweise auf Mais, der auch bei Dürre gedeiht. Die Entwicklung und Kommerzialisierung aller Produkte, die ausschließlich auf den europäischen Markt ausgerichtet waren, werde gestoppt.

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Talk im Hirsch: Hunger und Lust

Jahresauftakt bei Slow Food Rhein-Neckar. Am Dienstag, den 10. Januar hatten Gastgeber Rolf Kienle von der Rhein-Neckar-Zeitung und Slow Food Rhein-Neckar  im Palais Hirsch Schwetzingen zu einer Diskussionsrunde geladen. Es ging um Diäten-Unfug, Ernährungslügen, Essgenuss und Fast Food. Themen, die auf lebhaftes Interesse stießen – der Saal war mit über 100 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt.

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Eingeordnet unter Ernährung, Interviews, Vorträge / Schulungen, Wissen & Genuss

Kaffeekultur: Neue Privatrösterei in Hockenheim

In der vergangenen Woche hat Barista Rosario Bonafede die Pforten zu seiner neuen Privatrösterei in Hockenheim geöffnet. Vor der offiziellen Eröffnung hatten wir von Slow Food Rhein-Neckar die Gelegenheit zu einer kleinen Verkostung und zu einem langen Gespräch. Weiterlesen

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Adventliche Genussinsel Johanneshof

Sie ist kaum wiederzuerkennen, die hölzerne Pergola des Johanneshofs zwischen Hockenheim und Ketsch. Dort, wo es im Sommer zugeht wie in einem der schönsten Biergärten der Region (na Kunststück ;-) es IST einer der schönsten Biergärten der Region), wo Flammkuchen, Erdbeerbecher, Bauernhofeis und Himmbeer-Sahneschnitten für glänzende Augen sorgen, wo sich im Hofladen Menschen um frisches Gemüse drängen, herrscht jetzt eine zauberhafte und ruhige Adventsstimmung.

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Die Weine des Piemont – Slow Food Weinprobe mit Marco Brangero

Weltberühmt und unbekannt – zwischen diesen Polen bewegt sich das Weingeschehen des Piemont, im Nordwesten Italiens. Im Hügelland um Alba wachsen einige der edelsten und kostbarsten Weine der Welt: Dolcetto, Barbera, Barbaresco, Barolo… Genießer und Kenner bekommen glänzende Augen, wenn diese feinen Tropfen serviert werden. Für uns Grund genug, einmal eine Verkostung mit diesen wunderbaren Weinen durchzuführen.

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